Auf ein Glas – der Blog

BrauBeviale

BrauBeviale 2016: Der Tisch ist gedeckt
Die BrauBeviale ist die 2016 weltweit wichtigste Investitionsgütermesse für die Getränkewirtschaft. Vom 08.-10. November präsentieren im Messezentrum Nürnberg rund 1.100 Aussteller (2015: 47 % international) ein umfassendes Angebot an hochwertigen Getränke-Rohstoffen, innovativen Technologien, effizienter Logistik und spritzigen Marketing-Ideen. Die Besucher (2015: rund 37.000, davon 41 % international) kommen aus dem technischen und kaufmännischen Management der europäischen Getränkewirtschaft. Trendthema dieses Jahr: die kreative Getränkekultur. Auch beliebt: PET@BrauBeviale und Forum BrauBeviale mit Vorträgen und Diskussionen. Der beliebte Messe-Mix aus professioneller Präsentation und persönlicher Begegnung in familiärer Atmosphäre versteht sich als „Stammtisch der Branche“.

BrauBeviale 2014: Triple fulminant gestartet

  • Besucherplus: 37.200 Fachleute, 40 Prozent international
  • Fast 43.000 m2 Fläche: so groß wie noch nie
  • Trendthema Kreative Bierkultur trifft den Nerv der Branche

(mer) 37.200* Fachleute – das sind 4.390 mehr als 2012 – besuchten die BrauBeviale 2014, die in diesem Jahr wichtigste Investitionsgütermesse für die Getränkewirtschaft. Vom 11. bis
13. November fand sie im Messezentrum Nürnberg statt.
Mit 42.781* m2 Fläche war die BrauBeviale 2014 die größte in ihrer über 50-jährigen Geschichte. 1.133* Aussteller – Weltmarktführer wie Newcomer – präsentierten alle Zutaten für einen gelungenen Getränke-Mix: hochwertige Rohstoffe, anspruchsvolle Technologien, leistungsfähige Logistik und kreative Marketing-Ideen.

„Mit großer Vorfreude und Spannung haben wir die BrauBeviale erwartet und ich muss sagen, ich bin mehr als zufrieden mit diesem imposanten Auftakt des Triples“, fasst Projektleiterin Andrea Kalrait zusammen. „Das überarbeitete Konzept wurde sehr gut angenommen – von Ausstellern und Besuchern. Die positive Stimmung an den Messeständen ist Spiegelbild einer innovativen und kreativen Branche.“ Stephan J. Barth, Geschäftsführer, Joh. Barth & Sohn (D): „Diese Messe macht einfach Spaß!

Besucher loben das Messeangebot

Gut 40 Prozent der Fachbesucher reisten aus dem Ausland an, vor allem aus der Tschechischen Republik, Italien, der Schweiz, Österreich, Russland, Belgien, den Niederlanden, Großbritannien und Polen. Die BrauBeviale lieferte in ihrem Angebot die entscheidenden Impulse:
Rund 98 Prozent der Getränkespezialisten waren damit zufrieden, so das Befragungsergebnis eines unabhängigen Instituts. Über die hohe Qualifikation der Besucher am Stand freuten sich die Aussteller: Circa 87 Prozent sind in Investitionsentscheidungen ihres Betriebs einbezogen. Die Experten besuchten die BrauBeviale vorrangig, um sich über Neuheiten zu informieren, sich einen Überblick über den Markt zu verschaffen und ihr Fachwissen zu erweitern. Das Konzept ging auf: Über zwei Drittel der Fachleute erhielten auf der Messe Anregungen, die sie in ihrem Unternehmen anwenden möchten. Das Hauptinteresse galt den Technologien zur Getränkeherstellung, -Abfüllung und -Verpackung, gefolgt von Rohstoffen, Logistiklösungen und Marketing-Ideen.

Weitere Besuchsgründe waren die Pflege von Geschäftskontakten und der allgemeine Informationsaustausch. Zwar steht ein Vertragsabschluss nicht im Vordergrund, spielt aber nicht selten eine Rolle. Prof. Dr.-Ing. Matthias Niemeyer, Vorstandsvorsitzender, KHS (D): „Für uns ist die BrauBeviale nicht nur eine Kontaktmesse. Wir schließen hier durchaus Geschäfte ab!“

Aussteller erwarten gute Geschäfte

93 Prozent der Aussteller, davon 45 Prozent international, beurteilten den Gesamterfolg ihrer Teilnahme an der BrauBeviale positiv. Aus 47 Nationen kamen die Unternehmen, allen voran Firmen aus Deutschland (über 600), Italien, Großbritannien, der Tschechischen Republik, den Niederlanden, Österreich, Belgien und der Schweiz. Sie präsentierten den Fachbesuchern Produkte und Lösungen entlang der Wertschöpfungskette in der
Getränke-Industrie. 96 Prozent der Aussteller erreichten ihre Zielgruppen, 87 Prozent erwarten ein Nachmessegeschäft. Ludwig Jakob, Niederlassungsleiter des Anlagenherstellers CHEOPS (CZ): „Die Besucher an unserem Stand waren sehr qualifiziert und an unseren Produkten interessiert. Deswegen freuen wir uns auf gute Geschäfte im Anschluss an die Messe. Und nächstes Jahr sind wir auf jeden Fall wieder mit dabei.“

Ein voller Erfolg: Trendthema Kreative Bierkultur

Das Trendthema traf genau den Nerv der Branche. Guido Klinkhammer, Bereichsleiter Vertrieb KEG, Schäfer Container Systems (D): "Wir haben drei Tage mit einer hohen Besucherfrequenz erlebt und sehr gute Gespräche geführt. Die Craft Brewer stellen auch für uns eine immer stärkere Zielgruppe dar." Rund um die Kreative Bierkultur war viel geboten: Über 120 Experten aus 20 Ländern diskutierten beim European MicroBrew Symposium am Vortag der Messe. Namhafte internationale Referenten wie Charlie Papazian von der US-amerikanischen Brewers Association,
John Brauer von den Brewers of Europe und Dr. Marc Rauschmann, Geschäftsführer der Frankfurter BraufactuM, hielten ihre Vorträge im Forum BrauBeviale stets vor vollen Rängen. Den Reigen eröffnete Jim Koch, Gründer und Geschäftsführer der Boston Beer Company mit seiner Keynote. In der neuen Craft Beer Corner verkosteten tausende Interessierte außergewöhnliche Biere. Sie ließen sich unter anderem von Biersommelier-Weltmeister Oliver Wesseloh in die Vielfalt der
rund 120 nationalen und internationalen handwerklich gebrauten Bierspezialitäten einführen. Und nicht nur im Messezentrum, auch abends in der Stadt konnten Fans bei „BierErlebnis Nürnberg“ ausgefallene Bierspezialitäten aus der Region genießen.

European Beer Star 2014 – Consumers‘ Favourite

Der European Beer Star ist einer der größten internationalen Bierwettbewerbe und hat seine Messeheimat seit 2004 auf der BrauBeviale. Er wurde gemeinsam von den Privaten Brauereien Bayern, ideeller Träger der Messe, dem deutschen und dem europäischen Dachverband ins Leben gerufen. Über 1.600 handwerklich gebraute Biere stellten sich 2014 dem strengen Urteil der internationalen Jury und wetteiferten um die Auszeichnungen in Gold, Silber und Bronze in
52 Kategorien. Aus den Goldmedaillen-Gewinnern kürten die Fachbesucher am ersten Messetag in einer Blindverkostung ihr Lieblingsbier. Mit dem Consumers‘ Favourite in Gold wurde die Brauerei Firestone Walker (USA) mit ihrem Wood and Barrel-Aged Strong Beer „Stickee Monkey“ ausgezeichnet. Die Silber-Medaille ging an die Brauerei Aying (D) für ihre „Urweisse“ und Bronze erhielt die Brauerei Birra del Borgo (I) für ihr India Pale Ale „Re Ale Extra“. Volker Kronseder, Vorstandsvorsitzender, KRONES (D): „Gratulation den Privaten Brauereien zu ihrem European Beer Star; ein Award, der zusätzlich hochkarätige Spezialisten auf die Messe zieht.“

Rahmenprogramm: Neues und Bewährtes kommt an

Über 3.000 Gäste nahmen auf den grünen Rängen des stylishen
Forums BrauBeviale mitten im Messegeschehen Platz, um Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden u. a. zu Bierkultur, Getränkeherstellung, -vermarktung, Nachhaltigkeit/Energie, Export, Wasser, Markendesign, Aus- und Weiterbildung interessiert zu verfolgen.

Für Mittelstand und Großkonzerne bot PET@BrauBeviale attraktive Lösungen. Zum ersten Mal fand das marktorientierte PETnology-Konzept „connecting comPETence“ statt. In der PETarena und Packaging Wall of Excellence informierten sich Fachbesucher über das facettenreiche
PET-Angebots- und Leistungsspektrum der Unternehmen. Auch das Thema PET-Recycling stieß auf allgemeines Interesse. Irina Bremerstein, Geschäftsführerin, Gütegemeinschaft Wertstoffkette PET-Getränkeverpackungen (D): „Unser Verein ist noch sehr jung, die BrauBeviale war unsere erste Messe. Wir haben mit vielen Messebesuchern über PET-Recycling gesprochen und konnten sogar einige neue Mitglieder für unseren Verein gewinnen.“

Deutscher Getränkemaschinenbau auf dem Weltmarkt führend

Als Hersteller- und Exportland nimmt Deutschland bei der Getränketechnik ebenso wie bei Verpackungsmaschinen weltweit den ersten Platz ein. Der Exportanteil der rund 100 Unternehmen liegt bei 85 Prozent und mehr. Speziell für Getränkeverpackungsmaschinen ist China nach wie vor das größte Abnehmerland; es folgen die USA und mit deutlich geringeren Werten Russland, Frankreich und Großbritannien. Heute beinhaltet der Weltmarkt für Verpackungsmaschinen ein Volumen von rund 29 Mrd. Euro. Branchenkenner rechnen damit, dass dieser Markt langfristig um
5 bis 7 Prozent jährlich wachsen wird. Auch die Aussichten der deutschen Branche sind gut. Der VDMA Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen erwartet in diesem Jahr etwa 3 Prozent und 2015 rund 5 Prozent Umsatzplus. Der Produktionswert für Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen stieg 2013 um 7 Prozent auf 12,4 Mrd. Euro (2012: 11,6 Mrd.). In diesem Rekordwert sind die Herstellungs- und Verpackungsmaschinen für Getränke mit gut 2,3 Mrd. Euro (2012: 2,2 Mrd.) enthalten. Insgesamt kommt die Getränketechnik auf mehr als 5 Mrd. Euro Produktionsvolumen, da Komponenten und vor allem Streckblasmaschinen für PET-Verpackungen an anderer Stelle statistisch erfasst werden.

Weltweit steigt der Getränkekonsum

Der weltweite Konsum verpackter Getränke betrug im Jahr 2013
rund 894 Mrd. Liter, etwa 26 Mrd. Liter mehr als im Vorjahr. Fast ein Drittel davon wurde in Nord-, Mittel- und Südamerika konsumiert, rund ein Viertel in Europa. Experten sagen dem globalen Getränkekonsum ein jährliches Wachstum von durchschnittlich 3,8 Prozent voraus – das ergibt
knapp 1.100 Mrd. Liter im Jahr 2018. Ein besonders starker Zuwachs wird in den Regionen Asien/Pazifik inkl. China und Japan sowie Naher Osten/Afrika mit rund 7,5 bzw. 9 Prozent jährlich erwartet. Lediglich um 0,5 Prozent steigt der Verbrauch in den bestens versorgten Industrienationen Westeuropas, während Osteuropa bis 2018 jährlich um 1,5 Prozent zulegen wird. Den globalen Markt teilen sich alkoholfreie und alkoholische Getränke unverändert etwa im Verhältnis 70 zu 30 Prozent (Euromonitor August 2014).

Der deutsche Getränkeverbrauch ist 2013 gerade mal um einen halben auf 768,4 Liter pro Kopf (inklusive Kaffee, Tee und Milch) gestiegen. Mit 106,6 Litern trank jeder Deutsche rund eine „Halbe“ Bier weniger als im Vorjahr. Auch der Konsum von Alkoholischem insgesamt ist um rund einen halben auf 137,2 Liter pro Kopf gesunken. 303,6 Liter Alkoholfreies flossen durch jede deutsche Kehle. Das ist knapp ein Liter mehr als 2012 (Verbände der Getränkeherstellung).

Die nächsten BrauBeviale-Termine

Freuen Sie sich auf bekannte Gesichter: Schon heute wissen 91 Prozent der Aussteller und unglaubliche 97 Prozent der Besucher, dass sie im nächsten Jahr wieder mit dabei sein wollen. Besser als Bier-Blogger Norbert Krines von www.bierdestages.de kann man es nicht formulieren: „Die BrauBeviale ist ein wenig wie Klassentreffen.“

Notieren Sie sich die nächsten Termine:
BrauBeviale 2015: 10.–12. November
BrauBeviale 2016:   8.–10. November

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Tel  +49 (0) 9 11. 86 06-86 46
Fax +49 (0) 9 11. 86 06-12 86 46
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Alle Pressetexte sowie weiterführende Infos und Fotos finden Sie unter:
www.brau-beviale.de/presse

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