Auf ein Glas – der Blog

Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure (BSI)

Über den BSI
Der BSI ist die Interessenvertretung der in Deutschland ansässigen Spirituosenhersteller und Spirituosenimporteure.

Gegründet wurde er am 5. Dezember 1974; sein Sitz ist Bonn. Seit September 1998 unterhält der BSI darüber hinaus eine Geschäftsstelle in Brüssel.

Der BSI repräsentiert umsatzmäßig rund 90 % aller Spirituosenhersteller und -Importeure in Deutschland. Darüber hinaus sind dem BSI Landesgruppen/-verbände und Fördermitglieder angeschlossen. Der BSI vertritt die ideellen, wirtschaftlichen und beruflichen Interessen einer in erster Linie mittelständisch geprägten Branche gegenüber Parlament, Regierung, Behörden auf Bundes- und Landesebene, in der Europäischen Gemeinschaft, auf internationaler Ebene und gegenüber der Öffentlichkeit.

Diplom-Psychologin Susanna Hartmann-Strauss appelliert an Eltern, auf „Feiertagssonderregelungen“ in Bezug auf alkoholhaltige Getränke zu verzichten

Bonn, Wiesbaden, den 21. Dezember 2015. Diplom-Psychologin Susanna Hartmann-Strauss, Mitglied des Referenten-Teams der Alkoholpräventions-Initiative „Klartext reden!“, appelliert an Eltern und Erziehungsberechtigte, auch an Weihnachten und Silvester klare Grenzen in Bezug auf alkoholhaltige Getränke zu setzen: „Wie auch an allen anderen Tagen des Jahres ist es an Weihnachten und Silvester wichtig, dass Eltern mit ihren Kindern eindeutige Regeln für den Umgang mit alkoholhaltigen Getränken vereinbaren. Das gilt sowohl für die Weihnachtsfeier im eigenen Haushalt als auch für eine Silvesterparty außer Haus. Auf ’Feiertagssonderregelungen’ in Bezug auf alkoholhaltige Getränke sollte dabei verzichtet werden. Und auf keinen Fall sollten Eltern ihre Kinder gar ermuntern, alkoholhaltige Getränke zu trinken, etwa nach dem Motto: ‚Es gibt ja was zu feiern’. Je später erste Alkoholerfahrungen gemacht werden, desto besser. In den ‚Klartext reden!’-Workshops raten wir den Eltern unter anderem, sich hier auch im privaten Rahmen an den Altersgrenzen des Jugendschutzgesetzes zu orientieren. Generell sollten Eltern mit gutem Beispiel vorangehen und auch an den Feiertagen einen verantwortungsvollen Umgang mit alkoholhaltigen Getränken vorleben.“

Und was, wenn das jugendliche Kind auf der Silvesterfeier doch einmal zu viel getrunken hat? Susanna Hartmann-Strauss rät, das Gespräch auf den nächsten Tag zu verlegen: „Wenn Eltern ihr Kind in dieser Situation mit Vorwürfen traktieren, erreichen sie nur eines: Der Jugendliche zieht sich zurück. Es ist ratsam abzuwarten, bis sich die Situation beruhigt hat und dann mit dem Jugendlichen zu sprechen. In dem Gespräch selbst sollten Eltern keine Standpauke halten, sondern ihrem Kind erklären, dass sie sich Sorgen machen und versuchen herauszufinden, wie es dazu kommen konnte. Es ist wichtig, dass der Jugendliche weiß, dass seine Eltern da sind – auch wenn mal etwas schief läuft. Gleichzeitig sollten Eltern ihrem Kind klar machen, dass es für die Konsequenzen seines Handelns einstehen muss. Das bedeutet zum Beispiel, sich zu entschuldigen, wenn man an dem Abend etwas Falsches gesagt hat.“

Diplom-Psychologin Susanna Hartmann-Strauss ist als Psychotherapeutin und Supervisorin in eigener Praxis tätig und gehört seit diesem Jahr zum Referenten-Team der Initiative “Klartext reden!”. Im Mittelpunkt der Alkoholpräventions-Initiative steht das Ziel, Eltern für alltägliche Erziehungsaufgaben rund um das Thema „Alkohol“ zu stärken und sie in ihrer Vorbildrolle zu unterstützen. In den „Klartext reden!“-Workshops erhalten Eltern und Erziehungsberechtigte praxisnahe Tipps und Antworten auf brennende Fragen wie z. B.: Wie kann ich mit meinem Kind ins Gespräch über alkoholhaltige Getränke kommen, ohne dass es gleich abblockt? Oder: Wie kann ich im Umgang mit alkoholhaltigen Getränken ein glaubwürdiges Vorbild sein? Wie kann ich wirksam Grenzen setzen?

Das Informationsabend-Angebot der Initiative „Klartext reden!“ kann grundsätzlich von allen Schulen und interessierten Eltern in Anspruch genommen werden. Wenn Eltern oder (Beratungs-)Lehrer einen kostenlosen „Klartext reden!“-Informationsabend an ihrer Schule organisieren wollen, können sie auf der begleitenden Webseite www.klartext-reden.de eine Anfrage abschicken. Das „Klartext reden!“-Team stellt dann einen fachkompetenten Referenten zur Verfügung, stimmt den Termin ab und hilft bei der Organisation. Das begleitende Online-Training der Initiative können Eltern unter www.klartext-elterntraining.de absolvieren.

Die Initiative ‚Klartext reden!’ wurde 2005 vom ‚Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung’ des BSI ins Leben gerufen und von unabhängigen Wissenschaftlern zusammen mit Vertretern des BundesElternRates entwickelt. Die Initiative besteht aus drei Komponenten: Eltern-Workshops, der begleitenden Broschüre ‚Klartext reden! – Gesprächsleitfaden für Eltern zum Thema Alkohol’ und dem Internet- und Social Media-Auftritt www.klartext-reden.de und www.facebook.com/Klartextreden mit einem integrierten Online-Training für Eltern (www.klartext-elterntraining.de).

Ansprechpartner:

„Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung“ des BSI
Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V.
Geschäftsführerin: Angelika Wiesgen-Pick
Urstadtstraße 2, 53129 Bonn
Tel.: 0228 53994-0, Fax: 0228 53994-20
E-Mail: info@bsi-bonn.de
Internet: www.spirituosen-verband.de
 

Redaktion:
KESSLER! Kommunikationsberatung
Johannes Keßler, Annelie Schneider
Wilhelminenstraße 29, 65193 Wiesbaden
Tel.: 0611 880964-0, Fax: 0611 880964-20
E-Mail: a.schneider@kessler-kommunikation.de
 

Honorarfreie Veröffentlichung für redaktionelle Zwecke. Abdruck oder Veröffentlichung im Internet unter Angabe der Quelle: Mercurio Drinks - Pressemitteilungen aus der Getränkebranche (mer / BSI)

Adresse

Urstadtstraße 2
53129 Bonn
Deutschland

Telefon
+ 49 (0) 228 / 53 994 - 0

Fax
+ 49 (0) 228 / 53 994 - 20

E-Mail
info(at)bsi-bonn.de

Webseite

Kontakt

Angelika Wiesgen-Pick, Geschäftsführung

Marken

Keine Nachrichten verfügbar.