Auf ein Glas – der Blog

Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure (BSI)

Über den BSI
Der BSI ist die Interessenvertretung der in Deutschland ansässigen Spirituosenhersteller und Spirituosenimporteure.

Gegründet wurde er am 5. Dezember 1974; sein Sitz ist Bonn. Seit September 1998 unterhält der BSI darüber hinaus eine Geschäftsstelle in Brüssel.

Der BSI repräsentiert umsatzmäßig rund 90 % aller Spirituosenhersteller und -Importeure in Deutschland. Darüber hinaus sind dem BSI Landesgruppen/-verbände und Fördermitglieder angeschlossen. Der BSI vertritt die ideellen, wirtschaftlichen und beruflichen Interessen einer in erster Linie mittelständisch geprägten Branche gegenüber Parlament, Regierung, Behörden auf Bundes- und Landesebene, in der Europäischen Gemeinschaft, auf internationaler Ebene und gegenüber der Öffentlichkeit.

Mitgliederversammlung des BSI 2018

  • Dr. Hans-Ulrich Rülke, Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg (FDP), Vorsitzender der FDP-Fraktion, Stuttgart, betont die Notwendigkeit der nachhaltigen Prävention statt weiterer Reglementierungen –
  • Univ.-Prof. Dr. Martin Fassnacht, Inhaber des Lehrstuhls für BWL, insbesondere Marketing und Handel (Otto Beisheim-Stiftungslehrstuhl), WHU – Otto Beisheim School of Management, Vallendar, informiert zum Thema: „Omnichannel-Strategien in der digitalen Welt“ –
  • Dr. Harald Katzmair, Gründer und Direktor von FASresearch – from networks to strategy, Wien/Österreich, analysiert: „Wie bleiben wir handlungsfähig? – Die Resilienz von Organisationen im Zeitalter der Disruption“ –
  • Prof. Dr. Klemens Skibicki, Geschäftsführender Gesellschafter, PROFSKI GmbH, Köln, präsentiert: „Digitale Transformation – den Strukturwandel managen oder untergehen?“


(mer) Anlässlich der 44. Ordentlichen Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V. (BSI) am 17. Mai 2018 in Baden-Baden führte Dr. Hans-Ulrich Rülke, Mitglied des Landtages von Baden-Württemberg (FDP) und Vorsitzender der FDP-Fraktion, Stuttgart, u. a. aus: „Für die meisten Parteien in Deutschland bedeutet Verantwortung übernehmen, sich neue Verbote auszudenken und zu erlassen. Als FDP wollen auch wir wieder mehr Verantwortung übernehmen. Für uns bedeutet das aber, dass wir den Menschen zutrauen, für sich Verantwortung zu übernehmen. In Deutschland ist die Entwicklung zu beobachten, dass die Gesellschaft permanent durch Verbote stabilisiert werden soll, gleich einem Korsett. Wenn das allerdings zu eng wird, wird uns die Luft ausgehen. Für uns gehören Genuss und Verantwortung zusammen. Genuss ohne Verantwortung ist fahrlässig. Verantwortung ohne Genuss ist verdächtig.“

Univ.-Prof. Dr. Martin Fassnacht, Inhaber des Lehrstuhls für BWL, insbesondere Marketing und Handel (Otto Beisheim-Stiftungslehrstuhl), WHU – Otto Beisheim School of Management, Vallendar, informierte in seinem hochinteressanten Vortrag u. a.: „Die Digitalisierung in all ihren technologischen Facetten verändert die Handelslandschaft radikal. Diesen Veränderungen können sich weder Hersteller noch Händler entziehen. Neue technische Möglichkeiten beeinflussen das Kundenverhalten und lassen digitale und reale Welt mehr und mehr verschmelzen. Daher wird die Gestaltung von Omnichannel-Strategien künftig nicht nur technisch, sondern auch konzeptionell immer anspruchsvoller und entsprechende Kompetenzen zum Wettbewerbsvorteil.“ Anhand von elf Thesen führte Prof. Dr. Martin Fassnacht von der WHU – Otto Beisheim School of Management durch diese spannende Thematik und gab anhand vieler Praxisbeispiele Anstöße für die erfolgreiche Gestaltung von Omnichannel-Strategien in der digitalen Welt.

Dr. Harald Katzmair, Gründer und Direktor von FASresearch – from networks to strategie, Wien/Österreich, stellte seine umfassende Analyse zum Themenbereich „Wie bleiben wir handlungsfähig? – Die Resilienz von Organisationen im Zeitalter der Disruption“ dar.

Den Abschlussvortrag präsentierte Prof. Dr. Klemens Skibicki, Geschäftsführender Gesellschafter, PROFSKI GmbH, Köln, u. a. mit folgender Aussage: „Viele Unternehmen haben noch gar nicht verstanden, was den digitalen Strukturwandel im Kern ausmacht – deswegen machen sie gar nichts oder irgendetwas zur Beruhigung, aber meist greift dies zu kurz“.

Dem öffentlichen Teil der Mitgliederversammlung des BSI vorangegangen war eine interne Sitzung, in welcher Verbandsfragen zu Entwicklungen in Deutschland, der EU und international, zu betriebstechnischen und umweltrechtlichen sowie logistischen Themen, aber auch zu steuerrechtlichen Entwicklungen, zu Marktforschungsanalysen und zu rechtlichen Analysen – insbesondere des Spirituosen- und Lebensmittelrechts im Vordergrund standen – neben den Aktivitäten des „Arbeitskreises Alkohol und Verantwortung“ des BSI, in welchem seit nun über 13 Jahren umfassend Präventionsinitiativen und Selbstregulierungen – nachhaltig positiv evaluiert – durchgeführt werden (www.massvoll-geniessen.de).


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