Auf ein Glas – der Blog

EGGERS & FRANKE GmbH

Eggers & Franke, Wein- und Spirituosenimporteure seit 1804, ist ein Unternehmen mit langer Tradition. Im ereignisreichen Jahr der Kaiserkrönung Napoleons gegründet, wächst das Unternehmen der Weinhändler Georg Heinrich Eggers und Johann Franke schnell zu einem der bedeutendsten der Stadt Bremen heran.

Bis 1919 bleibt es in Familienbesitz der beiden Gründer und wird dann an den Bremer Gastwirt Wilhelm Oskar Richard Meier verkauft – dessen Familie das Unternehmen Eggers & Franke bis heute in vierter Generation leitet. 1996 wird durch die Firmenbeteiligung der KWV die Rolle des Unternehmens als wichtigster Südafrika-Importeur unterstrichen und ausgebaut.

Das weit reichende Firmenportfolio konzentriert sich heute neben Spirituosen und Markenprodukten vor allem auf hochwertige Weine aus Frankreich, Italien, Österreich, Spanien, Portugal, Chile, Argentinien, Kalifornien und Australien. Eggers & Franke bietet seinen internationalen Partnern umfassende Dienstleistungen bei der Vermarktung ihrer Produkte in Deutschland.

Das 1804 gegründete Importhandelshaus Eggers & Franke ist einer der bedeutendsten Wein- und Spirituosenhändler Deutschlands und Vertriebspartner für internationale Wein- und Spirituosenmarken im Lebensmitteleinzelhandel und Cash & Carry. Eggers & Franke ist eine Tochtergesellschaft der gleichnamigen Firmengruppe, zu der auch die Bremer Gastronomie- und Fachhandelsspezialisten Reidemeister & Ulrichs Domaines & Châteaux und Joh. Eggers Sohn sowie die Versandhändler Ruyter & Ast und Ludwig von Kapff gehören.

Mit Heilbutt und Blutwurst zum Sieg

Hanna Börger aus Münster gewinnt den 10. Linie Förderpreis

(mer) Gewinnerin des Linie Förderpreises 2011 ist Hanna Börger (26) aus dem Restaurant „Am Aasee“ in Münster. Ihr Erfolgsrezept: Heilbutt unter Pfifferlingshaube mit Blutwurst-Lauch-Cannelloni, Schalottenravioli und Petersiliensauce. Bereits zum zehnten Mal vergaben das Gourmetmagazin Der Feinschmecker und Linie Aquavit den begehrten Kochpreis für deutsche Nachwuchstalente. Börger trat als einzige Köchin beim Finale im Casino Zollverein gegen ihre fünf männlichen Mitstreiter an. Die sechs Finalisten setzten sich zuvor aus über 100 Bewerbungen aus ganz Deutschland durch.

Börger ist nach Lydia Fikus, Gewinnerin des ersten Förderpreises, die zweite Frau, die den Wettbewerb für sich entschied. Sie erwartet ein zweiwöchiges Praktikum bei einem europäischen Spitzenkoch ihrer Wahl – Anreise, Übernachtung und Taschengeld inklusive. Zum zehnten Geburtstag kochten die Nachwuchsköche erstmals in der Geschichte des Förderpreises zeitgleich zur abendlichen Finalfeier. Ihre Gäste ließen Sie dabei per Live-Schaltung über die Schulter schauen. Der Linie Förderpreis unterstützt seit 2002 junge Köchinnen und Köche, die ihre Lehre erfolgreich beendet haben oder sich bereits auf der Meisterschule befinden, auf ihrem Weg an die Kochspitze.

Weitere Informationen über Linie und den Förderpreis sowie die Rezepte der Finalisten zum Nachkochen gibt es ab Mitte Oktober im Internet unter www.linie.de. Juryvorsitzender Dieter Braatz, stellvertretender Chefredakteur von Der Feinschmecker aus Hamburg, erläuterte die Entscheidung, die Hanna Börger den Sieg beim 10. Linie Förderpreises brachte: „Zwei Rezepte, das von Hanna Börger aus Münster und das von Oliver Hartmann vom Restaurant „Hessler“ in Maintal, hatten sich unter allen als Favoriten abgehoben und lagen eng beieinander. Die beiden „Fischpäpste“ innerhalb der Jury, Jörg Müller und Rüdiger Kowalke, waren begeistert davon, wie handwerklich sauber die Jungköchin Börger mit dem Fisch arbeitete. Außerdem war das Gericht geschmacklich perfekt abgestimmt, was am Ende den Ausschlag gab.“

Zweitplatzierter wurde Oliver Hartmann (26) aus dem Restaurant Hessler in Maintal. Er erkochte sich mit seinem Pot au Feu vom Wolfsbarsch ein Küchenstipendium bei einem deutschen Spitzenkoch seiner Wahl. Für die besondere Kreativität seines aufwändi-gen Rezepts erhielt er als Sonderpreis eine übergroße Fischplatte des Norwegischen Porzellanherstellers Figgjo. Neben den Gewinnern standen im Finale: Daniel Dittrich aus dem „Schloss Wolfsbrunn“ in Hartenstein mit confiertem Steinbutt mit Leberwurstkruste und sautierten Passe-Pierre-Algen; Marcel Elbruda aus dem „Schlosshotel Münchhausen“ in Aerzen mit confiertem Bachsaibling mit Apfel-Rosmarinpüree im Meerrettich-Schnittlauchsud; Philipp Gurkasch aus dem Restaurant „The Grill“ des Ritz-Carlton in Wolfsburg mit gebratenem Wolfsbarschfilet und confiertem Flusskrebs in Chorizo-Kernölemulsion mit Schwarzbrotkrokant, Selleriecreme und Williams Birne; Norman A. Pollmeier aus dem Hotel „Louis C. Jacob“ in Hamburg mit pochiertem Kabeljau mit Steinpilzen, Getreide und Aquavit-Aromen.

Deutschlands Nachwuchsköche fördern: fachlich und persönlich
Linie ist der passende Begleiter für Speisen aller Art. Der sanfte Geschmack von Kümmel und Anis wie auch von weiteren Kräutern in Linie passen hervorragend zu Fisch und Meeresfrüchten. Die Kunst der Destillation, die einzigartige viermonatige Reifereise über die Weltmeere und die feine Zitrus- sowie Vanillenote unterstreichen die Harmonie dieser maritimen Spirituose mit Fisch. Linie fördert mit dem renommierten Preis die Kochkunst und die Jungköche. Der Feinschmecker unterstützt aus Überzeugung im zehnten Jahr diese Idee. Deshalb suchen Linie und Der Feinschmecker jährlich das beste Fischrezept. Vertrieb für Linie in Deutschland ist die Eggers und Franke Gruppe mit Sitz in Bremen.

Fisch für Feinschmecker 2011
Über 100 Bewerbungen waren aus ganz Deutschland zum Linie Förderpreis 2011 eingegangen. Genauso zahlreich und individuell wie die Bewerbungen waren auch die Rezeptideen. Insgesamt verwendeten die Jungköche für ihre Kreationen mehr als 15 unterschiedliche Fisch- und Seafood-Arten, 40 Beilagen-Varianten und rund 100 außergewöhnliche Gewürze und Zutaten. Die drei meist verwendeten Fischarten waren Seeteufel, Wolfsbarsch und Lachs. Ein Klassiker tat sich wie in den vergangenen Jahren hervor: Die Kartoffel in all ihren Variationen war erneut die meist gewählte Beilage und verwies Risotto und Ravioli auf Rang zwei und drei. Auffällige Begleiter waren in diesem Jahr herbsttypische Gemüse wie Sellerie, Pilze oder Fenchel. Ob modern-experimentelle, traditionell-deutsche oder mediterrane Küche – die Einsendungen zeigten ein breites Spektrum an Kochstilen. „Dieses Jahr sind uns bei der Durchsicht der Gerichte vor allem sehr kreative Kombinationen aus Fisch und Fleisch aufgefallen. Einige Rezeptideen basierten zudem auf dem Einsatz molekularer Kochtechnik“, resümiert Juryvorsitzender Dieter Braatz.

10 Jahre Linie Förderpreis
Neben zehn Jahren erfolgreicher Nachwuchsförderung etablierte sich der Linie Förderpreis zugleich zum Küchen-Stimmungs-Barometer. Seit 2002 spiegelt er die Entwicklungen wider. Während in den vergangenen Jahren komplexe Rezepturen und aufwändige Präsentationen den Wettbewerb bestimmten, brachten die jüngeren Jahre aufgeräumte Kreationen. Herbstlich robuste Komponenten wie Pilze oder Sellerie werden zum Beispiel als Eintopf überraschend einfach mit Fisch und Meeresfrüchten arrangiert. Ein weiterer Trend zeichnete sich bereits 2010 ab: Fleisch-Fisch-Kombinationen mit hausgemachter Leberwurst oder spanischer Chorizo treten 2011 klar aus der Rezeptvielfalt hervor. Insgesamt feierten in zehn Jahren Förderpreis 2.000 Gäste an ganz unterschiedlichen, meist maritimen Orten den Kochnachwuchs Deutschlands. In diesem Jahr kamen 150 Gäste aus Gastronomie und Handel nach Essen ins Industriedenkmal und UNESCO Welterbe Casino Zollverein, das einen außergewöhnlichen Rahmen für den runden Geburtstag bot.

Eine Jury aus erfahrenen Köchen mit großer Fisch-Kompetenz bewertete die Leistung der Jungköche. Seit 2002 – und somit bereits zum zehnten Mal – übernahm Dieter Braatz den Juryvorsitz. Unterstützung aus dem Casino Zollverein leistete Urs Bischof. Ebenfalls aus Essen ergänzte Erika Bergheim vom Schlosshotel Hugenpoet die Jury. Von US-Starköchen wie Patrick O’Connell holte sie sich Inspiration und kocht nun in der Hotelküche des Sternerestaurants Nero. Aus dem Hummer-Stübchen in Düsseldorf stammt Juror Peter Nöthel. Seit 25 Jahren zählt der mit zwei Sternen ausgezeichnete Koch zu den besten seiner Zunft. Jüngst wurde er mit 18 Gault Millau-Punkten belohnt. Jörg Müller vom gleichnamigen Restaurant auf Sylt ist ein langjähriger Bekannter und Juror des Linie Förderpreises. Sein Haus wurde unter anderem mit dem „L’Art de Vivre Residenzen und Restaurants“ prämiert. Mit in der Jury saß auch Rüdiger Kowalke, der das berühmte Fischereihafen Restaurant in Hamburg führt und seit Jahren regelmäßig einen Platz in der Linie Förderpreis-Jury besetzt. Jury-Mitglied und Letztjahresgewinner des Linie Förderpreises ist Stefan Sander. Er hat im Frühjahr 2011 sein Gewinner-Praktikum im Restaurant Noma absolviert. Das Kopenhagener Spitzenrestaurant wurde vom britischen „Restaurant Magazine“ bereits zum zweiten Mal zum besten Restaurant der Welt gekürt.

Der Feinschmecker verrät die neuesten Restaurant-Tipps, empfiehlt die besten Tropfen international renommierter Winzer oder beantwortet ganz bodenständig Fragen wie: Wo gibt es die leckersten Bratkartoffeln? Das Magazin ist weder eitel noch elitär. Wenn es um Qualität und anspruchsvollen Genuss geht, ist Der Feinschmecker tonangebend.

Linie, der Aquavit mit Äquatorreife, reist 20.000 Seemeilen über die Weltmeere. Die einzigartige Reifereise führt dabei zweimal über den Äquator, die Linie – wie die Norweger sagen. Die Schiffsreise verleiht Linie seinen unvergleichlich milden Geschmack, seine goldgelbe Farbe und seine mehrfach international ausgezeichnete Qualität.

Figgjo, ausgezeichnet mit dem Norwegischen Design Award, ist ein trendsetzender Porzellanhersteller aus Norwegen, spezialisiert auf die professionelle Küche. Das Unternehmen arbeitet eng mit vielen Top Chefs und nationalen Kochmannschaften der ganzen Welt zusammen.

Kontakt:
Muth Kommunikation GmbH
Hopfenburg | Hopfensack 19
20457 Hamburg
Tel.: +49 (0) 40 / 3070 70720
Fax: +49 (0) 40 / 3070 70701
E-Mail: melanie.hansen(at)muthkomm.de

 

 

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