Auf ein Glas – der Blog

Meininger Verlag GmbH

Der MEININGER VERLAG wurde 1903 von Daniel Meininger in Neustadt an der Weinstraße gegründet. Mit seiner Fachzeitschrift "Das Weinblatt", einer Wochenpublikation mit dem Untertitel "für den reellen Weinbau und Weinhandel" startete er ein Verlagsunternehmen, das heute nicht nur zu den ältesten Fachverlagen Deutschlands zählt sondern zum führenden Weinfachverlag Europas.
 
Märkte und Zielgruppen
Winzer und Kellereien, der Wein- und Spirituosenfachhandel, der Getränkefachgroß- und Einzelhandel, der Lebensmittelhandel, die Sommeliers, die Szenengastronomie, der Weinliebhaber sowie der Fachgroß- und Einzelhandel für Wohnraumgestaltung.
 
Die Aktivitäten
Im Mittelpunkt der Aktivitäten des modern aufgestellten Verlagshauses steht ein breites Portfolio von Fachzeitschriften, Fachbüchern und Fachinformationen – sowohl im Print als auch digital. Diese werden flankiert von Serviceleistungen wie Messen, Marktstudien, Seminaren, Kongressen und Fachstudienreisen. „Der Große Internationale Weinpreis Mundus Vini“ – 2001 ins Leben gerufen – ist einer der renommiertesten Weinwettbewerbe der Welt. Darüber hinaus bildet die weinjournalistische Expertise des Verlags die Basis für international anerkannte Wettbewerbe wie den Großen Internationalen Weinpreis MUNDUS VINI und den Internationalen Spirituosen Wettbewerb ISW.
 
Die Redaktionen
Der Verlag legt ganz entscheidenden Wert auf die redaktionelle Qualität seiner Fachzeitschriften. Nicht journalistische Selbsteinschätzung definiert diese Qualität, sondern der Leser. Er bestimmt den Wert der Fachzeitschrift durch den aus ihr gewonnenen Nutzen für seine unternehmerischen Entscheidungen. Hinter den Fachpublikationen des Verlages stehen deshalb Journalisten, die sich in hohem Maß mit den Wünschen ihrer Leser identifizieren.

 

 

Feierliche Preisverleihung des 8. MEININGER AWARD – Excellence in wine & spirit in Düsseldorf

Bernard Magrez, J. Christoph Meier, Angelo Gaja, Ernst F. Loosen und die Spirituosenmarke Aperol wurden mit dem MEININGER AWARD ausgezeichnet

(mer) Anlässlich der Eröffnung der ProWein 2012 ehrte der MEININGER VERLAG zum achten Mal vier Persönlichkeiten der internationalen Weinbranche mit dem MEININGER AWARD. Bei einer Galaveranstaltung im Hotel InterContinental in Düsseldorf werden der französische Weinmagnat Bernard Magrez, der geschäftsführende Gesellschafter der Eggers & Franke Holding J. Christoph Meier, der bekannte italienische Weingutsbesitzer Angelo Gaja und Ernst F. Loosen, der Riesling-König von der Mosel geehrt. Mit dem Titel Spirituosenmarke des Jahres wird das Bittergetränk "Aperol" ausgezeichnet.

Sonderpreis der Jury: Ernst F. Loosen
"Der Riesling-Botschafter"

Der "Sonderpreis der Jury" geht in diesem Jahr an einen der Shootingstars der deutschen Weinszene – Ernst F. Loosen. Er ist ein Global Player mit tiefen Wurzeln an der Mosel und liefert seine Weine in über 60 Länder. Der Name Dr. Loosen steht insbesondere für Weltklasse-Riesling. Seit Ernst F. Loosen Ende der 80er Jahre die Leitung des seit 200 Jahren in Familienbesitz befindlichen Weinguts von seinem Vater übernommen hat, wird im Weingut St. Johannishof Dr. Loosen in Bernkastel an der Mosel eine der großen Erfolgsgeschichten des deutschen Weinbaus geschrieben. Unermüdlich und mit einem kompromisslosen Qualitätsanspruch verfolgt "Ernie", wie er von Freunden genannt wird, das Ziel, Top-Weine zu produzieren, die ihre Böden, das Klima und die Rebsorte perfekt zum Ausdruck bringen – und das mit sichtbarem Erfolg. Sowohl national als auch international ist er bekannt für seine konzentrierten und hocharomatischen Riesling-Weine aus alten, nichtgepfropften Wurzelstöcken, die in den besten Weinlagen der Mittelmosel wachsen. Doch der Riesling-Fan, der sich selbst als "unruhiger Geist" beschreibt, ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren aus. Auf der Suche nach Standorten, an denen bestimmte Rebsorten optimal gedeihen, übernahm er 1996 das traditionsreiche pfälzische Weingut J. L. Wolf. 1999 wagte er den Schritt nach Amerika, wo er ein Joint Venture mit dem Château Ste. Michelle startete und seit kurzem mit J. Christopher Wines an einem Pinot Noir-Projekt in Oregon zusammenarbeitet. "Der Name Loosen steht für Riesling von höchster Güte, für Visionen und Stärke und für Projekte mit Erfolgsgarantie und er ist der Riesling-Botschafter, der viel für das Image des deutschen Weins über die Grenzen Deutschlands hinaus geleistet hat", fasst Laudatorin und WEINWELT-Chefredakteurin Ilka Lindemann die Erfolgsgeschichte von Ernst F. Loosen kurz und prägnant zusammen.

Weinunternehmer des Jahres – International: Bernard Magrez
"Der mächtige Weinmann aus Bordeaux"

Den Preis "Weinunternehmer des Jahres - International" erhält Bernard Magrez, Inhaber der renommierten Weingüter Château Pape Clément und Château La Tour Carnet in Bordeaux sowie weiterer Weinbaubetriebe auf der ganzen Welt, die allesamt für Qualität stehen. Der gallische Kellermeister ist einer der wenigen Winzer, die nicht in die Weinwelt hineingeboren wurden, sondern aus Lust und unternehmerischer Leidenschaft die Weinbranche eroberte. Und das äußerst erfolgreich. Ausschlaggebend für seine Karriere war eine Rundreise durch die USA, die den damals 25-jährigen und ehrgeizigen Magrez so inspirierte, dass er kurz darauf ein kleines Importgeschäft für Portwein kaufte. Die erworbenen Marketing-Kenntnisse nutzte er, um die Marken seines Getränke-Vertriebs zu stärken und baute so eine Reihe von führenden Spirituosenmarken wie William Peel und San Jose sowie der einzigen Bordeauxmarke Malesan. 2005 verkaufte er sein Spirituosen- Unternehmen und konzentrierte sich ausschließlich auf Wein. Den Erlös investierte er in Spitzenweingüter - zunächst im Bordeaux und später auf der ganzen Welt. Sein Interesse galt von Beginn an Qualitätsweinen, die etwas Besonderes und Außergewöhnliches in sich tragen. Und so zählt eine Reihe von imposanten Super-Premium-Weinen zum Portfolio, das er unter seinem Namen vermarktet. Sein unbeirrbarer Anspruch, stets zu den Besten zu gehören, und seine Begeisterung für den Wein haben ihn zu einem der mächtigsten Männer der Weinbranche gemacht.

Weinunternehmer des Jahres – National: J. Christoph Meier
"Ungebremst auf der Überholspur"

Zum "Weinunternehmer des Jahres - National" kürt die Jury den geschäftsführenden Gesellschafter der Eggers & Franke Holding, J. Christoph Meier. Mit Traditionsbewusstsein, Innovationsfreude und Zielstrebigkeit hat er in kurzer Zeit eine beispielhafte unternehmerische Erfolgsgeschichte geschrieben, deren Ende noch lange nicht in Sicht ist. 1969 als Sohn einer traditionsreichen Bremer Kaufmannsfamilie geboren stieg er im Anschluss an sein Studium 1998 als Verkaufsleiter bei der Eggers & Franke GmbH & Co. KG ein und übernahm 2001 die Geschäftsführung von seinem Vater. Durch die Übernahme und Integration verschiedener Weinhandelshäuser und -importeure – u.a. Reidemeister und Ulrichs, Ludwig von Kapff sowie die Weinkellerei Racke – entwickelte er das Familienunternehmen in den darauffolgenden Jahren konsequent zu einem der führenden Weinanbieter Deutschlands weiter. Heute präsentiert sich die Eggers & Franke Holding mit ihren sechs Vertriebslinien als gut strukturiertes Unternehmen, das in allen Vertriebskanälen zuhause ist. Der Umsatz des Unternehmens hat sich in den letzten sieben Jahren mehr als verdreifacht und belief sich in 2011 auf 127 Millionen Euro. Damit nimmt Eggers & Franke im Ranking der umsatzstärksten deutschen Weindistributeure Platz vier ein.

Ehrenpreis für das Lebenswerk: Angelo Gaja
"Italiens Vorzeigewinzer"

Den "Ehrenpreis für das Lebenswerk" erhält Angelo Gaja. Als Sohn einer Piemonteser Winzerfamilie, die bereits damals weit über die lokalen Grenzen für ihren Barbaresco bekannt war, war Angelo mehr als prädestiniert dafür, die in der Region anerkannte Qualität der Weine auch in die Welt zu tragen. Eine Aufgabe, die ihm auf fulminante Weise gelungen ist. Angelo Gaja holte den Barbaresco aus dem übermächtigen Schatten des Nachbarn Barolo. Sein Barbaresco und die Weine aus den drei Einzellagen Sori San Lorenzo, Sori Tildin und Costa Russi zählen heute zu den weltweit begehrtesten italienischen Weinen. Der studierte Oenologe stieg 1961 in den Familienbetrieb ein und führte die kompromisslose Qualitätsphilosophie, die die Marke G.A.J.A. bis heute auszeichnet, konsequent fort. Mit einer Reihe von innovativen Ansätzen wie Ertragsreduzierung, kontrollierte Vergärung in Stahltanks und Ausbau im Barrique sowie einem besonderen Talent im Marketing trieb der charismatische Winzer die Weiterentwicklung im eigenen Weingut maßgeblich voran. Schon bald standen seine Weine an der Spitze Italiens und bereits Ende der 60er Jahre erlangten die Weine von Gaja auch internationale Geltung – was zahlreiche Auszeichnungen anschaulich beweisen. Und so steht der Name Gaja nicht nur für den wohl bedeutendsten Winzer Italiens und einen der bekanntesten Weinproduzenten der Welt, sondern auch für die Etablierung der italienischen Weinkunst in der Weltliga der feinen Weine.

Spirituosenmarke des Jahres: Aperol
"Ein Kultgetränk mit Höhenflügen"

Die Auszeichnung "Spirituosenmarke des Jahres" wird an Aperol verliehen. Ganz Deutschland sieht "orange", denkt man an den phänomenalen Erfolgsdrink des vergangenen Sommers – Aperol Spritz. Den Bitter-Klassiker, der von den Brüdern Luigi und Silvio Barbieri anlässlich einer Ausstellung in Padua kreiert wurde, gibt es bereits seit 92 Jahren. Und er ist ein echter Glücksgriff für die Campari-Gruppe. 2004 hat das Mailänder Unternehmen das bitter-süße Getränk übernommen. Seit dieser Zeit hat sich der Absatz von Aperol verfünffacht. Inzwischen entfällt bereits ein Zehntel des Gesamtumsatzes der Gruppe auf den roten Bitter aus Italien - eine Entwicklung, die der Campari-Vorstandvorsitzende Bob Kunze-Concewitz in einem Interview so kommentierte: "Mein Vorgänger hat das Potenzial der Marke erkannt und die nötigen Mittel hineingesteckt. Ich habe die Internationalisierung vorangetrieben." Mit unternehmerischer Weitsicht hat das Unternehmen die Marke Aperol zu einem Juwel in seinem Portfolio gemacht und dabei keine Kosten und Mühen gescheut, wie die Werbespendings glaubhaft belegen. Und durch eine konsequente Markenarbeit ist es Campari gelungen, dass Aperol von der Importspirituose zum absoluten Kultklassiker avanciert ist, der die Vorlieben heutiger Konsumenten trifft. Ein Ende der Erfolgsgeschichte ist noch lange nicht abzusehen.

Über den MEININGER VERLAG:
Der 1903 im pfälzischen Neustadt an der Weinstraße gegründete MEININGER VERLAG ist einer der ältesten deutschen Fachverlage, geführt in 4. Generation. Das Unternehmen hat sich vor allem auf Publikationen für die Wein- und Getränkebranche spezialisiert und ist europäischer Marktführer in diesem Bereich. Neben der führenden Fachzeitschrift WEINWIRTSCHAFT gibt das mittelständische Verlagshaus Titel wie WEINWELT, MEININGER’S WINE BUSINESS INTERNATIONAL, DER DEUTSCHE WEINBAU, SOMMELIER MAGAZIN, GETRÄNKE ZEITUNG und FIZZZ heraus. Daneben bietet der MEININGER VERLAG Serviceleistungen wie Messe- und Branchenveranstaltungen sowie Marktstudien an. Weinseminare, Weinkongresse, Fachstudienreisen und der Große Internationale Weinpreis MUNDUS VINI werden von der Tochtergesellschaft MUNDUS VINI GmbH durchgeführt.

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