Auf ein Glas – der Blog

Messe Stuttgart

Über Messe Stuttgart
Ihr Partner für nationale und internationale Märkte

Die Messe Stuttgart ist die Drehscheibe für die stark exportorientierte Wirtschaft Baden-Württembergs. Mitten im Markt bringen wir serviceorientiert Angebot und Nachfrage unter einem Dach zusammen. Mehr als 35 eigene Messen und Ausstellungen veranstalten wir jedes Jahr. Hinzu kommen etwa 20 Gastveranstaltungen.

Auf unserem Messegelände finden jede Art von Ausstellungen, Messen, Kongressen, Fachtagungen, Firmenpräsentationen und sonstigen Veranstaltungen statt. Stuttgarter Messen sind Impulsgeber, Katalysator und Scout für neue Entwicklungen und neue Themen.

Technik-Trends für Sonderkulturen live erleben

Die traditionsreiche Messe INTERVITIS INTERFRUCTA präsentiert mit der HORTITECHNICA 2016 erstmals auch innovative Technik für Sonderkulturen

(mer) Wie in viele andere Wirtschaftsbereichen hat die Digitalisierung längst Einzug gehalten in den Anbau von Kulturen wie Trauben, Spargel, Erdbeeren oder Hopfen. „Smart Farming“ heißt der Megatrend, der Landwirten mehr Effizienz bei der Ernte und damit höhere Erträge verspricht. 2016 präsentiert die INTERVITIS INTERFRUCTA HORTITECHNICA die gesamte Technik für Wein, Saft und Sonderkulturen – vom Anbau über die Verarbeitung bis zur Vermarktung. Auf 60.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche erwarten die Veranstalter mehr als 600 internationale Aussteller und rund 36.000 Besucher aus dem In- und Ausland. Damit wird die Messe auch für das Thema Sonderkulturen zum wichtigsten Branchentreff 2016.

Automatische Maschinensteuerung zur Unkrautregulierung

Die automatische Lenkung von Maschinen auf dem Feld steht in der Landwirtschaft kurz vor der Praxisreife. Zusätzlich zum GPS-Signal eines Navigationssystems wird dabei das Referenzsignal einer RTK-Station (Real Time Kinematic) am Boden genutzt, um den Fahrzeugführer bei der Steuerung aktiv zu unterstützen. Diese präzise Navigation ist beispielsweise die Grundlage für eine effiziente Bekämpfung unerwünschter Gewächse. Positionierungssysteme schalten die Spritzdüsen gezielt dort aus, wo kein Herbizid benötigt wird. Relevant ist das etwa auf Feldern, auf denen nicht alle Pflanzreihen durchgehend parallel angelegt sind. Bis zu 18 Prozent eines Pflanzenschutzmittels lassen sich auf diese Weise einsparen. Gleichzeitig vereinfacht eine immer genauere sensorgestützte Unkrautdetektion das mechanische Beseitigen nicht gewünschter Pflanzen.

Sensorfusion für die optimierte Bewässerung

Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Bodenfeuchte oder Wachstumsstand der Pflanzen: Um die Kulturen in einem Gewächshaus automatisiert zu bewässern, muss eine ganze Reihe von Parametern erhoben und ausgewertet werden. Das richtige Zusammenspiel verschiedener Messfühler ist entscheidend. Die sogenannte Sensorfusion ist daher ein wichtiges Entwicklungsfeld. Im Zentrum steht die Frage: Wie müssen die Informationen unterschiedlicher Sensoren gewichtet werden, um die optimale Bewässerung sicherzustellen?

Verknüpfte Daten für strengere Düngevorschriften

Fast zwei Jahre ist es her, dass die EU-Kommission wegen unzureichender Umsetzung ihrer Richtlinie zum Grundwasserschutz ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingeleitet hat. Das gab den Anstoß für die Bundesministerien für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Umwelt, eine Novelle der Düngeverordnung zu erarbeiten. Das Gesetz ist noch nicht verabschiedet. Zu erwarten ist allerdings, dass Landwirte künftig strengere Grenzwerte einhalten müssen. Eine mögliche Lösung ist hier die sogenannte teilflächenspezifische Düngung, basierend auf „Big-Data-Analysen“: Informationen unter anderem von Bodenkarten, Nährstoffkarten, Ertragskarten der Vorjahre und aktuelle Sensordaten von Biomassesensoren oder Fernerkundungsdaten werden miteinander verknüpft, um die nötige Düngermenge zu ermitteln.

Die neue Heimat für Sonderkulturen in Stuttgart

Über diese und weitere Entwicklungen in Anbau, Verarbeitung, Verpackung und Vermarktung können sich die Besucher der INTERVITIS INTERFRUCTA HORTITECHNICA in Stuttgart informieren und bei den Maschinenvorführungen die Technik live erleben.

Über die INTERVITIS INTERFRUCTA HORTITECHNICA

Die INTERVITIS INTERFRUCTA HORTITECHNICA ist die internationale Technikmesse für Wein, Saft und Sonderkulturen. Angebotsschwerpunkte sind Anbau- und Erntetechnologie, Verarbeitung und Prozesssteuerung, Abfüll- und Verpackungstechnologie, sowie Organisation und Vermarktung. Die Messe findet alle zwei Jahre auf der Messe Stuttgart statt.

Fachlicher Träger des Bereichs Wein ist der DWV, Deutscher Weinbauverband e.V., Bonn. Fachlicher Träger des Bereichs Sonderkulturen ist die DLG, Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V., Frankfurt am Main. Als fachliche Partner der Messe begleiten außerdem zahlreiche weitere Institute und Verbände die Themen und Bereiche der Messe, wie Obst, Fruchtsaft und Spirituosen.

Der Vorgänger der INTERVITIS INTERFRUCTA HORTITECHNICA wurde vom DWV gegründet und ab 1969 als Weinbau-Ausstellung unter dem Namen INTERVITIS veranstaltet. 1989 wurde die Messe um die Bereiche Obst und Fruchtsaft erweitert und hieß ab diesem Zeitpunkt INTERVITIS INTERFRUCTA. Als landwirtschaftliche Spitzenorganisation und Veranstalter landwirtschaftlicher Messen und Ausstellungen konnte die DLG 2014 als fachlicher Träger für den Bereich Sonderkulturen gewonnen werden. 2016 findet die Messe vom 27. - 30. November erstmals unter dem Namen INTERVITIS INTERFRUCTA HORTITECHNICA statt.

Weitere Pressetexte und Messebilder der INTERVITIS INTERFRUCTA HORTITECHNICA finden Sie hier: www.messe-stuttgart.de/ivifho/journalisten/

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