Auf ein Glas – der Blog

Mixology Verlags GmbH

Über MIXOLOGY – Magazin für Barkultur
Erstmals erschienen im Jahr 2003, richtet sich das Fachmagazin MIXOLOGY, Magazin für Barkultur, an Bartender, Barbetreiber, Getränkefachgroßhandel, Spirituosen-Importeure, Connaisseurs und Bierenthusiasten.

MIXOLOGY erscheint alle 2 Monate (6 x pro Jahr) in einer Auflage von 9.000 Magazinen (IVW). MIXOLOGY ist im Abonnement erhältlich. Im Einzelverkauf gibt es das Magazin außerdem in Deutschland und Österreich im Bahnhofs- und Flughafenbuchhandel sowie bei ausgewählten Getränkefachhändlern.

Auf dem Branchenportal MIXOLOGY ONLINE werden täglich aktuelle Fachartikel und Hintergrundberichte sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch veröffentlicht.

www.mixology.eu

 

 

 

Die Oscars der Barbranche: „Mixology Bar Awards 2016“ verliehen

(mer) Seit dem 5. Oktober 2015 stehen sie fest, die Preisträger der MIXOLOGY BAR AWARDS, der renommiertesten Auszeichnung der Branche. Ein erneuter Doppelsieg, ein Newcomer aus dem „Pott“ und zum ersten Mal eine Titelverteidigung waren die Highlights des Abends. Besondere Spannung gab es zudem durch die neue Kategorie, die prämiert wurde: Die neue Bar des Jahres.

Die Gewinner der MIXOLOGY BAR AWARDS 2016 und ihre Kategorien in der Übersicht:

Bar des Jahres: Seiberts (Köln)

Die Bar, die in diesem Jahr Maßstäbe für die ganze Branche setzt, lässt äußerlich noch nicht vermuten, dass hier bemerkenswerte Drinks, ein prägnantes Konzept und hervorragender Service aufeinander treffen: Ein Raum, ein Mixologe, ein Innenhof in studentischer Nachbarschaft. Doch die Jury prämierte die Akribie, mit der in Volker Seiberts Kölner Wirkungsstätte gearbeitet wird. Die Experten über das Seiberts: „Kann man eine Bar wie einen Maßanzug tragen? Beim Seibert hat man das Gefühl.“

Bar des Jahres Österreich: The Sign Lounge (Wien)

Der Vorjahresgewinner ruhte sich nicht auf seinen Lorbeeren aus: Barchef Kan Zuo schüttelte z.B. den offiziellen Cocktail zum 150. Bestehen der Wiener Ringstraße aus dem Ärmel. Charakteristisch für seinen Stil ist die Verbindung aus Mozartkugel und Yuzu, einer chinesischen Zitruspflanze. Die Bar des Jahres in Österreich hat nicht nur prägenden Einfluss auf die Szene, sie erweitert den Begriff „Bar“.

Bar des Jahres Schweiz: Widder Bar (Zürich)

Wer glaubt, er habe eine gut sortierte Bar, sollte sich einmal einen Aufenthalt in der Schweizer Hotel-Ikone „Widder“ gönnen. In der Zürcher City stehen gut 1.000 Flaschen in einem Ambiente, für das der Begriff „klassisch“ untertrieben wäre. Das Hotel mit Weltruf weiß schließlich, was es seiner Klientel schuldig ist. Die Jury prämierte den Erfolg, dass eine Bar zeigt, dass sie mustergültig zur Marke werden kann.

Neue Bar des Jahres: Seven Swans & The Tiny Cup (Frankfurt am Main)

Die Jury war sich einig: „Seven Swans & The Tiny Cup“ ist nicht einfach nur der aktuelle Hot- Spot Frankfurt am Mains, sondern bereichert die gastronomische und barkulturelle Szene der Umgebung. Die sieben Schwäne leihen der neuen Wirkungsstätte von Sven Riebel ihren Namen. Trotz des jungen Alters zeigt die Bar „Seven Swans & The Tiny Cup“, dass sie für beste Drinks, sorgsam ausgeübte Handwerkskunst und professionelle Arbeit steht.

Gastgeber des Jahres: Emanuele Ingusci, Barroom (München)

In München-Haidhausen könnte man leicht klaustrophobisch werden. Als Gast, aber mehr noch als Bartender, denn auf engstem Raum bespielt man in der Milchstraße die drei Tische. „Doch Rum-Liebhaber Emanuele schafft es, dass immer wieder die Sonne aufgeht, wenn man seine Wohnzimmer-Bar betritt“, sagt die Jury über den Gewinner.

Mixologe des Jahres: Volker Seibert, Seiberts (Köln)

Ein Zeremonienmeister in Uniform? Ein weiß bekittelter Arzt für alle Verletzungen des Alltags? Ein „verrückter Professor“ in vollem Experimentiermodus? All das scheint Volker Seibert in Personalunion zu sein. Und dazu ist er auch noch ein Derwisch, der mit verführerischen Getränken um den Gast tanzt. Gründe genug, damit in diesem Jahr die Wahl der Jury auf ihn fiel. Volker Seibert garantiert in seiner Arbeit flüssigen Genuss auf außergewöhnlichem Niveau, lautete die Bewertung der Jury.

Newcomer des Jahres: Max Bergfried, Spirits (Köln) bzw. Gin & Jagger (Essen)

Max Bergfried steht zwar noch am Anfang seiner Laufbahn, zeigt aber bereits ein umfassendes Verständnis für den Beruf. Einer der Gründe, warum der der gelernte Mechatroniker die Jury überzeugen konnte. Er zeigt, was zeitgemäßes Bartending ausmacht: Inspirationen, die auch von einer Kürbislaterne stammen können. Die Jury ist sich sicher: Er wird in den nächsten Jahren zu einem herausragenden Akteur der Barszene werden.

Barteam des Jahres: Le Lion (Hamburg)

Wie gut die eingespielte Achse aus Mario Kappes und Jörg Meyer die über die Jahre gewachsenen Bindungskräfte auf ihr Team überträgt, zeigt sich, wenn Veränderungen anstehen. Die professionelle Löwen-Familie macht dennoch stets weiter, wie man es von ihr gewohnt ist. Auf höchstem Niveau. Das überzeugte erneut die Jury.

Hotelbar des Jahres: Roomers (Frankfurt am Main)

Frankfurt hat sich als eine der spannendsten Bar-Städte des Landes etabliert. Ein Fixposten dabei ist sicherlich das Roomers, das nicht nur mit der Architektur punktet, sondern auch bei den Drinks jene Dosis Avantgarde mitbringt, die heimische Gäste fasziniert uns das internationale Publikum begeistert. Die Jury sagt: Anders als die Bar des Jahres, handelt die Hotelbar des Jahres im erweiterten Rahmen, denn sie steht nicht nur für sich selbst. Das Roomers überzeugt, denn die Bar ist für viele Menschen der erste Berührungspunkt mit dem gleichnamigen Hotel und somit seine Visitenkarte.

Barkarte des Jahres: Fairytale (Berlin)

Die Jury war verzaubert: Eine wahrhaft „märchenhafte“ Karte hält man im Fairytale bereit. Passend zum Motto der Bar fliegt dem Leser aus dem alten Märchenbuch ein Schmetterling entgegen, während eine Stimme dazu auffordert, aus dem beigelegten Fläschchen zu probieren. Dazu Drinks mit Namen wie „Jabberwonky“, „Cinderella“ oder „Sennentuntschi“. Eine Karte die das ganzheitliche Konzept zu Ende denkt und somit weit mehr als nur eine Auflistung von Getränken ist.

Sales Representative des Jahres: Sonja Erler, Sierra Madre

Viva Mexico! Warum hat der Tequila, das mexikanische Nationalgetränk, eigentlich noch nicht den Stellenwert wie der schottische Whiskey? Die Mission, das zu ändern treibt „Tequila Sonja“, so der Spitzname der quirligen Repräsentantin, durch die Barszene – und immer ist der Agavenbrand dabei. Sonja Erler überzeugte die Jury durch gewinnendes Auftreten, fachliche Expertise und sie bewies im vergangenen Jahr ein besonderes Gespür für die Entwicklungen der Branche und die Bedürfnisse der Kunden.

Brand Ambassador des Jahres: Christian Balke, Havana Club/Pernod Ricard Deutschland

Die Jury sagt: Er lebt seine Marke. Christian Balke gehört zu den beständigen Erscheinungen in der deutschen Barwelt – und seit seinen Anfängen bei Pernod Ricard Deutschland liegt Christian Balke das Thema Weiterbildung sehr am Herzen. Das mag dröge klingen, ist aber wesentlich für die Branche und somit einer Gründe, warum die Jury ihn prämierte.

Spirituose des Jahres: Hudson Baby Bourbon (Tuthilltown Spirits)

Die Rückkehr des Whiskeys nach New York nach fast 70 Jahren hat der ehemalige Tuthilltown Gristmill weltweite Aufmerksamkeit gesichert. Mit dem im Eichenfass gelagerten 100%-igen Corn-Whiskey hat man jetzt ein besonderes „Baby“ in die Welt gesetzt: Süße und Charakter zugleich begeistern die Whiskey-Freunde – und die Jury.

Die begehrten Titel werden bereits zum neunten Mal an die Besten der Besten hinter dem Tresen verliehen. Im Beisein der versammelten Fachwelt wurden unter anderem die Bar, das Barteam und der Mixologe des Jahres gekürt. Das Red-Carpet-Event, durch das der irische Bar- Virtuose Philip Duff und die Hamburger Barfrau Bettina Kupsa führten, fand dieses Jahr erneut im Berliner Grand Hyatt Hotel statt.

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