Auf ein Glas – der Blog

Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien

Dem Verband gehören insgesamt 39 Betriebe an. Zudem hat sich die Vereinigung der Äpfelweinwirte Frankfurt am Main und Umgebung e. V. mit dem Verband zusammengeschlossen.

Die Vereinigung zählt 63 Mitglieder, als Institution ist sie seit mehr als zehn Jahren Mitglied im Verband der hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien. Nach unserer Einschätzung haben die Mitgliedsbetriebe des hessischen Verbandes ca. 330 Beschäftigte (ohne die Beschäftigten der Apfelweinwirte). Darin inbegriffen sind sieben Auszubildende.

Der Bembel bekommt ein Dach

Trägerverein für Deutsches Apfelweinmuseum in Frankfurt gegründet

(mer) Seit Jahren wurde darüber geredet, Ideen und Vorschläge gab es viele. Nun hat sich eine Gruppe Frankfurter Kulturschaffender und "Stöffche-Experten" daran gemacht, den Grundstein für ein Deutschen Apfelweinmuseum zu legen. In der wieder aufgebauten Frankfurter Altstadt zwischen Dom und Römer könnte das Deutsche Apfelweinmuseum die dritte kulturelle Attraktion neben dem geplanten Ikonenmuseum und dem Struwwelpetermuseum werden.

Vertreter aus der Apfelweinbranche, des Frankfurter Kulturlebens und des Stadtmarketings trafen sich heute zur Gründung des Trägervereins Deutsches Apfelweinmuseum. Nach der Unterzeichnung der Gründungsurkunde im Frankfurter Restaurant Schwarzer Stern präsentierten die Verantwortlichen der Presse und Öffentlichkeit die Grundidee des Museums und das dahinterstehende museologisches Konzept.

Das Deutsche Apfelweinmuseum soll eine Frankfurter Attraktion werden und Anlaufpunkt sein für Schulklassen, Familien, Städtereisende und internationale Touristen. "Wir möchten mit dem Museum das wachsende Interesse nach der kulturellen Identität Frankfurts und Hessens bedienen", erklärt Museums-Initiator Jürgen Aha. Basis für das Museum sind die zahlreichen Exponate, die einst im Historischen Museum und im dortigen Apfelweinrestaurant Historix standen. Zudem ist geplant, die bekannte Bembel-Sammlung des ehemaligen Landtagsabgeordneten Helmut Lenz zu integrieren.

Die Initiatoren des Deutschen Apfelweinmuseums sind:

- Jürgen Aha, Gründer des Altstadtforums und Geschäftsführer EQUIPE Marketing GmbH

- Steffen Ball, Geschäftsführer Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e.V.

- Thorsten Dorn, Inhaber Lorsbacher Thal und Vorsitzender Gewerbeverein Sachsenhausen

- Peter Häfner, Vorsitzender Vereinigung der Äpfelweinwirte Frankfurt und Umgebung e. V.

- Günter Possmann, Kelterei Possmann GmbH & Co. KG

- Stadtrat Christian Setzepfandt, Inhaber Kultours

Die Initiatoren sind sich einig: Das Deutsche Apfelweinmuseum wird kein verstaubtes Heimatmuseum mit alten Bembeln und Gläsern sein. "Sehen-Schmecken-Erleben. Anfassen erlaubt", lautet das Motto. Ein 30-seitiges Konzept beinhaltet bereits konkrete Vorstellung darüber, was das "Haus der Apfelweinkultur" in Zukunft zeigen wird.

Das Museumskonzept gliedert sich in fünf Themenbereiche, die als Erlebniswelten fungieren:

a. Sehen-Schmecken-Verstehen: Von der Streuobstwiese bis zur Abfüllstation

b. "History"- der Siegeszug des Apfelweins

c. Das Bembel- Kabinett

d. World of Cider. Apfelwein, ein globales Getränk

e. Apfelweinrestaurant mit Showküche und Museumsshop

"Apfelweintrinker sind Naturschützer". Gemäß diesem Slogan soll vor allem die große Bedeutung der heimischen Streuobstwiesen für Flora und Fauna verdeutlicht werden. Eine wissenschaftliche Begleitung wird sich um Formen des Anbaus und neuer Produktions­methoden kümmern. In der World of Cider treten die Besucher eine Reise um die Welt an und erfahren, an welchen Orten man überall das Stöffche trinkt, als "Cider", "Cidre", "Most" oder "Viez". Das "Bembel-Kabinett" präsentiert historische Stücke ebenso wie Phantasieschöpfungen. Im Erdgeschoss ermöglicht ein multifunktionales Restaurant Showkochen rund um die Apfelweinkultur. Das pädagogische Programm soll Schüler mit dem heimischen Obstanbau vertraut machen, weswegen eine Zusammenarbeit mit der Lohrbergschänke als mögliche Außenstelle geplant ist. Dort wäre Platz zum Beispiel für die großen historischen Saftpressen und für herbstliches Showkeltern.

Als geeignetes Domizil für das neue Museum sehen die Initiatoren eines der neu entstehenden Altstadthäuser, welches der künftige Betreiber von der Stadt mieten würde. Entsprechende Gespräche wurden bereits mit der Dom-Römer-GmbH geführt. Größe und Architektur des Museums werden vergleichbar mit dem Goethehaus sein. Für die Finanzierung gibt es erste Berechnungen. Demnach belaufen sich die einmaligen Anschaffungs- und Ausbaukosten auf circa 860.000 Euro – ein im Vergleich zu anderen Museumskonzepten sehr geringer Betrag. Mindestens die Hälfte dieser Summe wollen die Initiatoren durch Stiftungen und Mäzene sammeln. Unterstützung erhofft sich die Initiatorengruppe auch vom Historischen Museum. Mit Dr. Jan Gerchow wurde bereits ein konstruktives Gespräch geführt. "In bester bürgerschaftlicher Tradition wollen wir die wichtigsten Vorarbeiten in Eigenleistung schaffen. Aber wir brauchen auch die ausgestreckte Hand der Stadt", so Apfelweinproduzent Günter Possmann.

Mit der Gründung des Trägervereines wollen die Initiatoren einen ersten Anstoß geben und alle Interessierten einladen, sich mit Engagement und gegebenenfalls mit Exponaten zu beteiligen. "Bis die Altstadthäuser vermutlich 2015 stehen, ist allerdings noch etwas Zeit, die nun gut genutzt werden sollte", so Jürgen Aha.

Eventuelle Fragen beantwortet gerne:
Jürgen E. Aha, EQUIPE
Tel.: +49 (0) 69 / 619915-15
E-Mail: juergen.aha(at)equipe.de

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