Auf ein Glas – der Blog

Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien

Im Verband der hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereinen sind 53 Keltereien und die "Vereinigung der Apfelweinwirte Frankfurt und Umgebung" organisiert. Die größten darunter sind Possmann, Rapps, Heil und Höhl.

Nach unserer Einschätzung haben die Mitgliedsbetriebe des hessischen Verbandes ca. 400 Beschäftigte (ohne die Beschäftigten der Apfelweinwirte), dies entspricht etwa 6 Beschäftigten pro Betrieb. Darin inbegriffen sind derzeit 6 Auszubildende (je zur Hälfte kaufmännisch und gewerblich).

Kelterer starten Stöffche-Produktion 2011

Erster „Süßer“ in hessischen Gaststätten und Getränkemärkten erhältlich

(mer) „2011 wird der Ernteertrag auf den hessischen Streuobstwiesen erheblich höher sein als im vergangenen Jahr“, prognostiziert Martin Heil, Vorstandsvorsitzender des Verbands der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e. V. Gemeinsam mit seinen Stellvertretern, Dr. Johanna Höhl und Peter Possmann, eröffnete er bei Keltereigeschäftsführer Karl Dölp in der Kelterei Dölp in Brensbach offiziell die diesjährige Keltersaison.
Streuobstwiesenbesitzer können ihre Äpfel ab sofort in den Keltereien abgeben; der erste „Süße“ aus den reifen Septemberäpfeln ist bereits in den hessischen Gaststätten und Getränkemärkten erhältlich.

Mit der Apfelernte beginnt auch das Keltern und damit die Produktion des hessischen Kultgetränks, des Apfelweins. Verarbeitet werden frisch geschüttelte, reife Äpfel von Hessens Streuobstwiesen. Aufgrund des Wetters standen bereits im April viele Apfelbäume in hervorragender Blüte und zeigten einen zufriedenstellenden Fruchtansatz. Die Kelterer stellen eine gute Apfelqualität fest und versprechen einen geschmacksintensiven „Süßen“ sowie einem vollmundig-süffigen Apfelwein.

Acht bis zehn Wochen wird das Keltern der geernteten Äpfel dauern. „Entscheidend für die Qualität des Süßen und des Apfelweins ist der richtige Erntezeitpunkt der jeweiligen Apfelsorten“, erläutert Peter Possmann, Geschäftsführer der Familienkelterei Possmann. Bohnapfel oder Schafsnase zum Beispiel zählen zu den späten Sorten und werden erst im Oktober geerntet, da sie erst dann einen ausreichenden Fruchtzuckergehalt ausgebildet haben. Die Äpfel, die bereits jetzt in die Verarbeitung gelangen – wie Klaräpfel oder Gravensteiner – haben schon die nötige Süße von mindestens 45 Grad Oechsle Zuckergewicht.

Das Ernteergebnis wird in diesem Jahr regional unterschiedlich ausfallen: Im Norden war es kühler als im Süden und es gab dort weniger Niederschläge, also wird dort die Ernte etwas geringer ausfallen. Dieser regionale Unterschied wird sich nicht nur in Hessen, sondern auch bundes- und europaweit bemerkbar machen. Insgesamt rechnen die Kelterer aber mit einer höheren Erntemenge als 2010.

„Die Keltereien haben in den vergangenen Jahren ihre Presskapazitäten kontinuierlich ausgebaut und sind für die diesjährige große Ernte gut gewappnet“, so Heil. „Kein Apfel wird auf den Streuobstwiesen am Baum hängen bleiben müssen.“ Trotz der größeren Ernte bleiben die Preise für hessisches Kelterobst stabil. „Damit honorieren wir die Arbeit der privaten Streuobstwiesenbesitzer“, betont Dr. Johanna Höhl, Geschäftsführerin der Kelterei Höhl. „Hessische Streuobstwiesen sind ein wichtiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen, und ihr Erhalt liegt uns sehr am Herzen. Wer Äpfel erntet, leistet einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz.“

Eine ausreichende Menge Kelterobst ermöglicht auch die Sortimentsvielfalt, die die Apfelwein-Fans kennen und lieben: Das Angebot der mehr als 50 hessischen Keltereien reicht von sortenreinem Apfelwein über Apfel- Schaumwein bis hin zu Mix-Varianten und alkoholfreiem Apfelwein.

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